Ergänzende PC-Anleitung für die Version 2.7.5
Notebook-Anschluss
Zuerst muss der Serial-Adapter (COM-Port Schnittstelle) installiert werden.
Wichtig! Erst die Treiber CD installieren, dann den PC neu starten und erst dann das Kabel RS 232 einstecken.
Auf keinen Fall erst das Kabel einstecken und auf automatische Installation gehen, dass funktioniert nicht. Die Hardware wird fast immer falsch installiert.
Anschließend den Hyperterminal aufrufen, der bis zum Betriebssystem XP, bereits vorinstalliert ist.
Ab Vista oder andere Betriebssysteme muss ein Hyperterminal installiert werden.
Hier ein Freeware: http://hyperterminal.soft-ware.net/download.asp
oder: http://putty.dwalin.ru/?downloads (tutty)
Die Einstellungen:
Erst im Geräte-Manager prüfen, welcher Port für das Anschlusskabel RS 232, frei gemacht wurde.
Im Beispiel unten, ist es COM 4.

Dann den Hyperterminal aufrufen, den vom Geräte-Manager vorgegebenen Port wählen…

… und folgende Einstellung vornehmen:

Bits pro Sekunde auf 9600 ändern und
Flusssteuerung auf Kein ändern.
Wenn alles richtig angeschlossen ist:
Kabel RS 232 an
Programmer-Adapter und
die Zündung eingeschaltet ist:
Die 0 auf der Tastatur drücken.
Nun erscheinen auf dem Screen,
alle Daten vom Motor und die augenblicklichen Einstellungen:

(Das Bild oben entstand mit einem Netzteil, es war kein Motor angeschlossen)
Jetzt kann der Motor gestartet werden.
Immer wenn die 0 gedrückt wird,
aktualisieren sich die Daten.
HEC V275 built: 881
Lambda sensor enabled.
Lambda type 1, detected 1, LVolt 4398 mV, fat mix
State: MANUAL mix= 12 - 75%
ECU pulse 24428 us, rpm 600
temp_idx 4, tps 13%
Was Sie sehen:
HEC V275 (aktuelle Version)
built:881 (interne Baunummer)
Lambda sensor enabled. (Lambdasonde aktiviert)
Lambda type 1, (LS-Typ 1 eingestellt)
detected 1, (Spannung ermittelt)
LVolt 4398 mV, (Lambdasonden-Spannung in Millivolt)
fat mix (Fettes Gemisch)
State: Manual (Handbetrieb, die blaue LED auf dem Sticker brennt)
mix= 12 – 75 % (auf einer Skala von 0=voll rot bis 31=voll grün, wird angezeigt, auf welcher Stufe das HEC-Gerät gerade arbeitet, die Prozente zeigen an, um wie viel % die Mehreinspritzung aktuell angehoben wird, inkl. temperaturbedingte Mehreinspritzung. Hier steht es auf Stufe 12=orange=75%Mehreinspritzung
ECU pulse 24428 us, (Einspritzimpulse die vom Motorsteuergerät kommen, in Mikro-Sek.)
rpm 600 (Motordrehzahl)
temp_idx 4, (auf einer Skala von 0 bis 6 (1=0) 0=kälter als -10°C und 5=über +50°C. (Aus technischen Gründen wird die 0 als 1 angezeigt, die 5 steht somit für über 50°C)
tps 13% (das Gaspedal ruht. (Throttel-Positions-Sensor))
Nun kann die
Shift-Taste und K zusammen gedrückt werden,
dann erscheint auf dem Screen, das Konfigurationsmenü.

Zahl vor dem Menü eingeben und
es erscheinen sofort die Einstellmöglichkeiten:
Für den nächsten Menüpunkt, erst die 0,
dann werden erst die Daten aktualisiert,
dann noch einmal die 0 und
dann wieder Shift und K zusammen drücken,
Nummer der zu ändernden Einstellung wählen….
Sollte das Konfigurations-Menü mal hängen,
die Space-Taste (Leertaste) gedrückt halten,
bis das Bild läuft,
dann wieder die 0 drücken,
dann steht das Bild,
noch einmal die 0 drücken,
dann kommen wieder die Motordaten.
Shift + K drücken,
dann kommt wieder das Konfigurations-Menü usw. usw.
Es gibt 5 Funktionen,
die man mit dem PC einstellen kann,
auf dem Screen erscheint:
HEC Configuration, please select and
cycle power after configuration
1 - change startmode
2 - set Lambda type
3 - set temp values
4 - configure auto mode
5 - set nozzle type
0 - back to status display
Startmode
Mod. 1:
Startmode:

1 - steht für Halbautomatik
2 - steht für Vollautomatik (Lieferzustand)
3 - steht für Handbetrieb
Bei Halbautomatik legt man die Startzeit mit dem Zündschlüssel fest.
Innerhalb von ca. 1,5 Sek. wandert die LED und damit auch die Einspritzzeitverlängerung,
von rot nach grün.
Warten Sie also 1 Sek. dann startet der Motor im mittleren Bereich (orange),
starten Sie sofort, ist die LED auf rot und die zusätzliche Einspritzzeit 0, usw.
Sobald der Motor läuft,
schaltet das Gerät wieder auf Automatik um.
Automatik
Hier sucht das Steuergerät selbst die Anspringzeit,
mittels Motordrehzahl-Rückmeldung.
Bei ca. 600 U/Min. springt der Motor automatisch an.
Bei Handbetrieb können Sie mittels Stick die zusätzl. Einspritzzeit verändern, die Einstellung bleibt dann dauerhaft gespeichert.
Mod. 2:
Lambdasonden-Spannung

programmierte Lambdasondentypen
Typ 1 = Regelbereich 0 bis 0,9 (ca. 80 % der Lambdasonden)
Typ 2 = Regelbereich 0 bis 2.0
Typ 3 = Regelbereich 0 bis 5.0
Die Anzeige:
Configure Lambda sensor, please select
(type 3 autodetected now)
1 - set type 1
2 - set type 2
3 - set type 3
4 - auto detect now (für die augenblickliche Erkennung, immer die 4 drücken)
5 - auto detect enable (spätere Erkennung der LS-Spannung, bei erneutem starten des Motors)
6 - disable Lambda (Lambdasonde ausgeschaltet, sinnvolle Prüfung, ob das richtige Signal anliegt!)
0 - back to previous selection
Wenn ein anderer LS-Typ als 1 erkannt wurde, genau prüfen, ob es im Rahmen der Möglichkeiten liegt, sonst Typ 1 einstellen. Sprungsonden (1-4 Drähte) haben fast immer eine Spannung bis 0,9 V, also Typ 1.
Mod. 3:
Temperaturzonen

Die Prozentsätze hinter den Zahlen,
zeigen die zusätzlichen Einspritzzeitverlängerung zum Benzin an.
Individuell ist der Mensch, individuell ist die Maschine.
Darum haben wir justier bare Elemente geschaffen, wo sowohl der Fahrstil, als auch der Standort berücksichtigt werden kann.
Mit den Temperaturzonen können die Eigenarten des Motors berücksichtigt werden.
Standartmäßig sind sie zurzeit sehr üppig eingestellt, so dass noch ein Spielraum nach unten möglich ist.
Als erfahrener Fahrer merkt man schon, ob der Motor zu „fett“, oder zu „mager“ läuft.
1 unter - 10°C auf 94 %
2 - 10°C bis 0°C auf 76 %
3 0°C bis 10°C auf 25 %
4 10°C bis 30°C auf 15 %
5 30°C bis 50°C auf 10 %
6 über 50°C auf ? auf 10 %
Bei der DEKRA wurden wg. der ABE, umfangreiche Abgastests auf einer simulierten Fahrstrecke durchgeführt.
Es hat sich gezeigt, dass die Motoren meistens zu fett liefen und die Abgas-Werte nicht die gewünschten Resultate brachten.
Erst als wir die Werte erheblich –wie oben- reduzierten, erzielten wir gute, bis sehr gute Abgas-Werte.
Der Wert 6, über 50° Motortemperatur, dokumentiert den Dauerbetrieb.
Jeder Motor ist anders und mit diesen Abstufungen kann alles sehr genau angepasst werden, auch der Kraftstoffverbrauch, aber Vorsicht und Einsicht bei den Einstellungen walten lassen!
Noch einmal zur Erinnerung:
Auf der aktuellen Motorzustandsanzeige, die man mit der 0 erreicht, steht die 5 für die Temperatur über 50°C, also Dauerbetrieb. In dieser Anzeige gibt es keine(n) 6.
Mod. 4:
Die Start-Einstellung und Gaspedal Justierung:

Mit den Einstellungen 1 und 2, wird die LS etwas nachjustiert.
Die Einstellung unter 1 bleibt bestehen und Einstellung unter 2, geht nach ein paar Minuten wieder auf 0 zurück, wenn die LS die richtige Temperatur erreicht hat und arbeitet.
1 change minimal mix (0- 8): 0
Bei normalen Sprungsonden (1 bis 4 Drähte), bleibt diese Einstellung auf 1 bis 4.
Wenn jedoch eine Kontrolllampe aufleuchtet und ein Fehler (zu mager) angezeigt wird, kann der Wert vorsichtig angehoben werden. Beginnen Sie in diesem Fall mit 2 und gehen dann allmählich höher, da es auch immer mit einem Mehr an Kraftstoffverbrauch verbunden ist.
2 change add. startmix (0-20): 8
(Startregelung) wenn LS arbeitet geht Wert auf 0 zurück.
Bei dieser Einstellung hebt man den Lambdawert künstlich an, bis die Lambdasonde ihre Betriebstemperatur (ca. 600 ° C) erreicht hat und dann die Regelung automatisch übernimmt. Wir empfehlen hier die Stufe 12 einzustellen. Sollte der Motor etwas “rau” laufen, ist der Wert wahrscheinlich zu mager und sollte dann weiter erhöht werden.
3 change TPS treshold (0-102): 25 (Gaspedal)
Es wird festgelegt, wann der Gasstoßbeschleuniger einsetzen soll.

Wenn die 0 gedrückt wird, kann man den Wert in % ablesen, wo jetzt der Wert: “tps 101%“ steht.
Wenn z.Bsp. das Gaspedal in ruhender Stellung, den Wert 12 % angibt, dann sollte hier der Wert 25 bis 35 % eingegeben werden. Das bedeutet, wenn das Gaspedal zu 25 (35)% durchgetreten wird,
die automatische Regelung einsetzt. Wenn Sie z.Bsp. einen Berg herunterfahren und kein Gas geben, erfolgt auch keine Mehreinspritzung, wie bei anderen Herstellern von Billiggeräten, die über keine dynamische Regelung verfügen.
4 change TPS (Throttle Position Sensor) fullscale (30-102): 88 (Vollgaswert)
Bei ausgeschalteter Zündung, das Gaspedal voll durchtreten, bei Automatikgetriebe auch den Kickdown durchdrücken.
Der Wert der dann bei tps erscheint (0 drücken), muss dann eingetragen werden. Einige Kundenfahrzeuge hatten hier einen Wert von 88 % (BMW und MB), diesen Wert (hier im Bsp. 88 %) dann als “100 %“ eintragen.
Mod. 5:
Düsenwiderstand in Ohm

Die Ohmzahl sollte vor dem Start geprüft werden. Standardmäßig ist ein Widerstand von 12 Ohm eingestellt. Sollte eine Ohmzahl von 5 Ohm vorliegen, dann “low resistance type” einstellen.
Wenn das Programm „hängt“, oder unsinnige Zeichen anzeigt, obwohl die Kommunikationsparameter korrekt eingestellt wurden:
Space-Taste (Leertaste) dauerhaft gedrückt halten,
dann läuft das Bild,
die 0 drücken, usw., usw.
Das Resetten (=Zurückstellen auf die Werkseinstellungen) geht ja ziemlich leicht:
Stromlos den Sticker drücken, Zündung an, bei gedrücktem Knopf und
wenn eine LED leuchtet, sofort loslassen, fertig.
Zündung aus, 3 Sek. warten, Motor starten.
Nun ist die automatische Lambdasonden-Kennung wieder aktiv,
der Vorgang kann bis zu 2 Minuten dauern,
bis die blaue LED 1,2 oder 3 mal blinkt,
es kann aber sein,
dass die Lambdasonde sofort erkannt wird.
Wenn der Motor normal rund läuft,
dürfte LS-Spannung richtig erkannt und eingestellt sein.
Hier noch einmal die von uns ermittelten Einstellwerte in der Zusammenfassung:
Mod 2 Lambdasondenspannung
Die Lambdasonde von Hand auf Typ 1 stellen
Mod 3 Temperatureinstellungen
1. 94 %
2. 76 %
3. 25 %
4. 15 %
5. 10 %
6. 10 %
Mod 4 Startmix
1. 0
2. 12
3. 25 Stick 0 oder 3 *
4. ~ 88
* wenn bei Mod 4.1 eine 0 eingetragen wurde, empfehlen wir beim Stick Stufe 6.
wenn bei Mod 4.1 eine Zahl 2 - 4 eingetragen wurde, empfehlen wir beim Stick eine 0.
Mod 5 Ohmzahl
Prüfen Sie vor dem Einbau den Widerstand an der Düse.
Es gibt nur 2 Werte:
hochohmig über 10 Ohm ist Standardeinstellung und voreingestellt oder
niederohmig , also 5 bis 7 Ohm,
dann 1 einstellen (low resistance type)
Wenn Sie Fragen hierzu haben, bitte den Support kontakten.